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Das Wochenbett - auf was solltest du achten?



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Schwangerschaft, das sich verlieben
Geburt, die Hochzeit
Wochenbett - eure Flitterwochen!!!


10 Monate trägst du dein Baby unter deinem Herzen. Die Schwangerschaft endet mit der Krönung der Geburt, du siehst zum ersten Mal dein Baby. Riechst es, spürst es, hältst es, ein wundervolles Gefühl.

Und dann? Bäm - befindest du dich mit der Geburt der Plazenta mitten im Wochenbett.

Die Zeit der Schwangerschaft ist vorbei, die erste Aufregung und Euphorie der Geburt ebenfalls und nun heißt es, Verantwortung tragen für dieses kleine wundervolle Wesen, Geburtswunden heilen lassen und sich selbst als Mama neu zu finden.


Das Wochenbett ist eine, wie ich finde, immer noch viel zu wenig geschätzte Zeit im Leben einer Mama, als auch im Leben des Babys. Viel zu schnell, rennen wir der Wäsche hinterher, meinen der Haushalt könnte nicht ohne uns überleben und die Besucher sollten möglichst wenig von den ersten Tagen des kleinen Erdenbürgers verpassen.

Dabei ist diese Zeit der Ruhe, so wichtig und zugleich kostbar für dich, den Papa und euer Baby. Du kannst das Wochenbett mit Flitterwochen vergleichen. Denn genau das beutetet es für dich und das Baby. Würdest du die Flitterwochen mit Hektik, Haushalt und Besuchern füllen? Wohl kaum.

 

Wochenbett bedeutet 40 Tage Regeneration, Ankommen, Verarbeiten, Heilen und das alles am besten in absoluter Zeitlosigkeit.

 

❤️ Schalte dein Handy aus

In den ersten Tagen nach der Geburt erreichen dich sicherlich viele Glückwünsche und Nachrichten. Es ist wunderschön, dass sich viele Menschen nach deinem und Babys Wohlbefinden erkundigen wollen, doch kann es auch sehr anstrengend für dich sein, zwischen Wickeln, Stillen und Baby beruhigen, Nachrichten zu beantworten. Auch schweifen wir selbst gerne wenn das Handy an ist, auf Social Media oder Google ab und sind vom Baby und dem gemeinsamen Ankommen als Familie abgelenkt.

Deshalb - um ganz ungestört mit deinem Baby anzukommen, schalte am Besten überwiegend dein Handy aus. Versuche die Zeit wirklich dafür zu nutzen, um dein Baby kennenzulernen und es beim Ankommen auf der Welt zu begleiten.


 

Mache dir feste Zeiten, wo du erreichbar bist, bzw. Nachrichten checkst und beantwortest. Danach schalte dein Handy wieder ab.

 

❤️ Bonding


Die Bindung zwischen dem Baby und dir entsteht bereits im Mutterleib und festigt sich am stärksten im Laufe des ersten Lebensjahres deines Babys.

Die Zeit im Wochenbett nimmt damit einen wichtigen Teil der Bindungsentwicklung ein. Es ist eine intensive Zeit des Kennenlernens UND des Bindungsaufbaus. Dein Baby lernt dich, den Papa und eventuell auch Geschwisterkinder kennen. Die Umgebung, das neue zuhause ist neu und es entstehen viele Eindrücke, die verarbeitet werden müssen. Deshalb ist die Wochenbettzeit und das Bonding essentiell für den Aufbau eurer Bindung. Bindung schafft Vertrauen. Vertrauen schafft wiederum Wohlbefinden, fördert guten Schlaf und das Baby weint weniger.


 

Kuschel Haut auf Haut mit deinem Baby und berühre dein Baby bei einer sanften Babymassage.

 

Die Vorteile vom Bonding im Wochenbett sprechen für sich:

  • Ihr stärkt eure Bindung zueinander

  • Ihr schüttet Glückshormone aus

  • deine Milchbildung wird angeregt

  • Entspannung

  • Vertrauen

  • Bäuchlein streicheln lindert Bauchweh

  • Durch die Bildung von Glückshormonen werden Stimmungstiefs aufgehellt


Für diese ersten sanften Berührungen im Wochenbett musst du keinen Babymassagekurs besucht haben. Folge einfach deinen intuitiven Berührungen. Du kannst nichts falsch machen, solange du deinen Schatz feinfühlig UND abgestimmt auf seine Bedürfnisse berührst.


Der Raum indem du dein Baby massierst sollte nicht zu kühl sein. Ca 24° Celsius sind perfekt. Gerade wenn du noch etwas unsicher bist, dein Baby zu berühren, eignet sich eine Massageinheit mit etwas Öl, um diese Unsicherheit abzulegen. Für die Babymassage kannst du z.B. mildes Mandelöl verwenden.

Trau dich und genieße die Zweisamkeit!



❤️ Sprechen und Singen für das Baby


Deine Stimme ist dem Baby vertraut. Es kennt deine Stimme bereits aus dem Bauch. Auch Papas Stimme, oder die von Geschwisterkindern sind dem Baby vertraut und bekannt. Nichts gibt deinem kleinen Schatz mehr Sicherheit und Halt, als wenn du dein Baby bereits so mit einbindest und erklärst, wie wenn es schon reden könnte. Es versteht zwar noch nicht die einzelnen Worte, aber es wird sehr schnell erkennen, was du ihm mitteilen möchtest. Situationen geschehen somit nicht unvorhersehbar, sondern in Absprache mit deinem Baby. Beispielsweise, wenn du wickelst oder stillst. Auch singen oder ein zartes summen wird dein Baby lieben und sorgt schnell für Beruhigung.


 

Erkläre deinem Baby bevor du es zum Wickeln oder Stillen hochnimmst, was du jetzt tust. Das schafft Vertrauen und Sicherheit.

 

❤️ Verschiebe Besuche


Gerade wenn du frisch mit dem Baby zuhause bist, wollen wahrscheinlich Freunde und Familie dein Baby kennenlernen. Höre auf deinen Körper und dein Gefühl, wen und ob du Besucher in den ersten frischen Wochen nach der Geburt bei dir begrüßen möchtest. Niemand ist euch böse, wenn ihr erklärt, dass ihr den Besuch etwas nach hinten verlegt, sodass du und das Baby erstmal in eurer neuen Rolle ankommen könnt.

Denke daran, für dein Baby ist alles neu, auch die Umgebung eures Zuhauses. Zu viel Besuch kann das Baby schnell überfordern und sich mit Unruhe auswirken.


 

Prüfe mit deinem Bauchgefühl ob und wen du in der Wochenbettzeit empfangen möchtest.

 

❤️ Sorge gut für dich!


Dein Körper hat mit der Geburt einen echten Marathon hinter sich und benötigt die Zeit des Wochenbetts zum Auftanken und Regenerieren. Vielleicht hattest du auch eine Bauchgeburt oder andere Wunden seelisch, als auch körperlicher Art, die vor allem Zeit brauchen um zu heilen.

Zudem hat dein Körper mit einer extremen Hormonumstellung zu kämpfen und die Milchproduktion darf sich noch richtig einstellen. All das Bedarf ZEIT und RUHE. Du kannst deinen Körper ganz wundervoll mit einem Rückbildungstee und einem Wochenbettbauchmassageöl unterstützen. Meditationen tun deiner Seele gut um das erlebte (die Geburt) z


u verarbeiten. Denke nicht, dem Haushalt hinterher eilen zu müssen. Alles kann warten! Jetzt zählt deine Heilung und das Ankommen von dir und dem Baby.


 

Lasse den Haushalt liegen, sorge gut für dich und das Baby. Wenn es dir gut geht, profitiert deine ganze Familie davon.

 

❤️ ORGANISIERE DEIN WUNSCHWOCHENBETT IN DER SCHWANGERSCHAFT!


Wenn du gerade noch schwanger bist, dann organisiere am Besten bereits in dieser Zeit dein Wochenbett. Organisiere wer den Haushalt übernimmt, sich um Geschwisterkinder kümmert und koche wenn möglich etwas Essen vor.

So kannst du dein Wochenbett sorglos genießen und dich auf das Wesentliche konzentrieren, wenn das Baby da ist.




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